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Wintersport

Massensport ohne Augenschutz!
Einer Untersuchung des Deutschen Skiverbandes zu folge benutzen 60 % aller Brillenträger keine Sehhilfe beim Wintersport – aus Angst vor Verlust oder Beschädigung bei Stürzen. Das geht aber buchstäblich ins Auge: rund 40 % aller Skiunfälle basieren auf mangelnde Sehleistung oder ungenügendem Sicht- und Lichtschutz.

Licht- und Sichtschutz
 
Wie kaum eine andere Sportgruppe benötigen Wintersportler einen besonderen Lichtschutz: Von schneebedecktem Gelände werden 95 Prozent des Lichtes reflektiert. Durch den hohen Anteil von UV-Strahlung und die gesteigerte Reflexion der Strahlung durch Schnee werden die Augen besonders belastet. Schon nach wenigen Stunden treten bei Meereshöhen ab 1000 Meter Sehstörungen ein, die je nach Strahlungseinfall und Meereshöhe zur so genannten Schneeblindheit, auch mit bleibenden Schäden führen. Sich schnell verändernde Wetter- und Sichtverhältnisse erfordern einen speziellen Schutz der empfindlichen Augen vor Blendung, Wind, Nässe und Kälte im alpinen Gelände. Nebel und Schneetreiben vermindern zudem die visuelle Wahrnehmung beispielsweise von Entfernung und Bodenbeschaffenheit.
Ein gutes Sonnenbrillenglas schützt Ihre Augen vor UV-Strahlung. Unsere Sonnenschutzgläser leisten jedoch mehr: Sie bieten Ihnen auch bei grellem oder diffusem Licht ein kontrastreiches Seherlebnis. Sonnenlicht hat die unangenehme Eigenschaft, Kontraste nicht ausreichend darzustellen: Tageslicht besitzt einen hohen Anteil an blauem Streulicht, das die anderen Farben überlagert und zu kontrastarmem Sehen führt. Spezielle Filtergläser reduzieren die blaue Lichtstrahlung auf das optimale Maß. Gegenstände erscheinen kontraststark, Farben und Details wirken natürlich. Achten Sie also besonders auf einen guten UV-Filter. Nur ein Tönungsgrad der dritten Kategorie (nach EU-Richtlinie 80 bis 90 Prozent Lichtabsorption) bietet einen ausreichenden UV-Schutz im Gebirge. Auf einem Gletscher sollte der Tönungsgrad sogar der Kategorie vier (über 90 Prozent Lichtabsorption) entsprechen.

Welche Ausstattung hat eine gute Ski- und Snowboardbrille?
 
Die Brille selbst ist aus weichem Kunststoff ( Nylon ) ebenso wie die Scheiben, die beim Sturz sich ohne Bruch verformen können. Doppelscheiben gehören heute zum Standard, denn sie verhindern Beschlagen bei Feuchtigkeit und schnellen Temperaturwechseln. Spezielle Farbfilter garantieren bei jedem Wetter und bei den unterschiedlich auftretenden Lichtverhältnissen optimale Sicht.
Reichliche Polsterung an den Rändern sorgt nicht nur für mehr Schutz bei Stürzen und höherem Tragekomfort, sondern sie trägt auch zur besseren Belüftung neben direkten, meist verstellbaren Belüftungsschlitzen bei. Dies ist besonders wichtig bei Snowboardern und Freestylern. Breite und verstellbare Bänder garantieren einen guten Halt – auch mit Mütze oder Helm.
Für Fehlsichtige gibt es mehrere Alternativen: Kontaktlinsen unter der Wintersportbrille tragen, größere Skibrillen erlauben die eigene Fassung darunter zu tragen – jedoch Vorsicht: Verletzungsgefahr beim Sturz!
 
Speziell für Fehlsichtige gibt es Skibrillen (so genannte Masken oder Goggles) mit großem Innenraum, in dem die normale Brille ausreichend Platz findet. Korrektions- und Skibrille sollten zueinander passen, damit Tragekomfort und Sicherheit optimal sind. Für alle, die ihre Alltagsbrille oder Kontaktlinsen nicht unter der Skibrille tragen können oder möchten, gibt es selbstverständlich auch andere Möglichkeiten.
Neuste Lösungen bieten Ski- und Sportbrillen, die mit optischen Korrekturgläsern individuell auf die Sehstärke des Trägers abgestimmt sind und mit entsprechenden Kontrastfiltern für deutlich mehr Sicherheit und puren Fahrspaß sorgen.

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